Aktuelles


29.06.2026 und 30.06.2026, Dienst der Atemschutzgeräteträger und Streckentermin

 

Am vergangenen Montag trafen sich 11 Kameraden zum turnusmäßigen Ausbildungsdienst AGT. Es galt eine von 1,6 km lange Laufstrecke mit dem Pressluftatmer zu absolvieren. Die Strecke mit Steigungen und Gefälle dient der Konditionskontrolle und - Erhaltung.

Atemluftverbrauch und Durchlaufzeit werden dokumentiert. Alle teilnehmenden Kameraden haben diese Übung erfolgreich beendet.

Am Dienstag fand für 4 Kameraden die jährliche Belastungsübung in der Atemschutz Übungsanlage der FTZ in Goslar statt. Jeder Teilnehmer muss eine körperliche Arbeit von mindestens 80 kJ leisten. Die Belastungsübung ist eine von mehreren Voraussetzungen, welche für das Tragen von Pressluftatmern gesetzlich vorgeschrieben ist. Ein Durchlauf beinhaltet das Ziehen eines Schlaghammers, besteigen einer Endlosleiter, Wegstrecke auf dem Laufband und einen Durchgang der Kriechstrecke bei erhöhten Temperaturen. Alle Teilnehmer konnten ihre Pflichtübung erfolgreich abschließen und sind weiterhin uneingeschränkt tauglich zum Tragen eines Pressluftatmers.

S.B.


20.06.2026

Alarmierung – Feuer B3

 

Am Samstagnachmittag wurde der Zug15West, bestehend aus den Wehren Dörnten, Ostharingen und Upen zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nach Harlingerode alarmiert.

Bei einem dort ansässigen Recyclingunternehmen hatten mehrere Container mit Elektroschrott Feuer gefangen. Um den Kameradinnen und Kameraden der Stadt Bad Harzburg die Teilnahme an ihrer diesjährige Jahreshauptversammlung zu ermöglichen, die kurze Zeit später stattfand, entschied man sich, Kräfte aus anderen Kommunen zur Ablöse und Unterstützung anzufordern.  Die Dörntener und Ostharinger Kräfte besetzten den Wasserwerfer und flutenten die Container mit Netzmittel, dieses entzieht dem Feuer zum einen den Sauerstoff und hat zugleich eine kühlende Wirkung. Die Upener Einsatzkräfte kümmerten sich indes um die Wasserversorgung und darum, dass stets genug Netzmittel am Zumischer vorhanden war.

Nach circa 2 Stunden war der Einsatz beendet. Die Einsatznachbesprechung erfolgte im Anschluss in Dörnten.

Der Zug West war mit 29 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. Insgesamt waren ca. 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei bei diesem Einsatz gefordert.

S.B.


20.06.2026, Dienst der Gruppe 3

 

Am vergangenen Mittwoch trafen sich um 19:00 Uhr 10 Kameraden am Gerätehaus zum praktischen Übungsdienst der Gruppe 3. Das Thema an diesem Abend lautete passend zum vorangegangenen Einsatz am Harhof: "Schaumangriff"

Nach kurzer Begrüßung hielten wir einen kurzen Theorieteil in unserer Fahrzeughalle zum Thema ab, um unsere Kenntnisse aufzufrischen und die neuen jungen Kameraden zum Thema abzuholen. Thematisiert wurden hierbei: Schaumarten, Anwendungsbereiche, Aufbau eines Schaumangriffs, Wirkweise des Zumischers und des Schaumrohres, Aufgaben der Mannschaft beim Schaumangriff, UVV, etc.

Danach rückten wir gemeinsam mit unseren Fahrzeugen zur Scheune in die Kunigunderstraße aus und setzten das theoretisch Wiederholte in die Praxis um. Es wurden die benötigten Einsatzmittel für einen Schwerschaum und Mittelschaumeinsatz zunächst einmal bereitgelegt und besprochen. Danach erfolgte der Aufbau der jeweiligen Schaumart und es wurde der Mannschaft der Schaummittelbedarf anhand von zugemischtem Wasser anstatt Schaummittels veranschaulicht, um ein Gefühl für die im Einsatzfall benötigte Schaummittelmenge zu bekommen. Die Teilnehmer hatten auch die Möglichkeit, die verschiedenen Schaumrohre zu testen und z.B. Wurfweiten selbst auszuprobieren.

Gegen 20:45 Uhr beendeten wir den Dienst mit gefestigtem Wissen und widmeten uns der Nachbesprechung bei Grillgut und Kaltgetränk.

J.G.


12.06.2026

Alarmierung – H1 Öl

 

Nachdem für uns am Freitagmorgen am Harhof Einsatzende war, kam es am späten Nachmittag zu einem weiteren Einsatz. Im Ortsbereich Dörnten kam es zu einer größeren Ölspur, die wir in Kleingruppen abarbeiten. Die Straße wurde dafür mit Ölbindemittel abgestreut, welches durch die Kameraden anschließend wieder aufgenommen wurde. Nach ca. anderthalb Stunden konnte der Einsatz schließlich beendet werden. Im Einsatz waren das LF 8/6 und der GWL.

Eine Gewässergefährdung bestand zu keiner Zeit.

S.B.


10.06.2026, 19:00 Uhr Gruppendienst der Gruppe 2

 

10.06.2026, 23:32 Uhr

Alarmierung B3, Gebäudefeuer

 

Nur kurze Zeit nach Beendigung ihres Gruppendienstes wurden die Kameraden der Gruppe zwei und alle anderen Mitglieder der Einsatzabteilung Mittels Sirene und digitalem Meldeempfänger alarmiert. Das Alarmierungsstichwort B3- Gebäudefeuer ist nicht alltäglich. Die Feuerwehren des Zuges West (Dörnten, Ostharingen, Upen), Zug 58 (Othfresen), Zug Ost (Döhren, Klein Mahner, Neuenkirchen) sowie die Feuerwehr Langelsheim wurden zeitgleich alarmiert. In der ehemaligen Gaststätte „Der Harhof“ an der L500 zwischen den Ortschaften Ostharingen und Ostlutter ist ein Feuer ausgebrochen. Bereits auf Anfahrt ist ein Feuerschein deutlich sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einheiten stand das leerstehende Gebäude bereits im Vollbrand.

Aufgrund des Ausmaßes der Einsatzstelle und der örtlichen Gegebenheiten wurden sofort weitere wasserführende Fahrzeuge der Feuerwehren aus Liebenburg, Lautenthal, Wolfshagen i.H., Lutter und Neuwallmoden nachalarmiert um Löschwasser zur Einsatzstelle zu bringen. Gleichzeitig wurde der Abrollbehälter Wasser der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Goslar angefordert.

Das Löschwasser wurde in zwei Abschnitten über sogenannte Pendelverkehre mit wasserführenden Fahrzeugen zu einer Übergabestelle transportiert, wo dieses mittels Schlauchleitung zur Einsatzstelle gepumpt wurde. Im vorderen Abschnitt übernahmen die Feuerwehren der Gemeinde Liebenburg die Brandbekämpfung. Hier diente der Abrollbehälter der FTZ mit 10.000l Wasser als Löschwasserpuffer. In Ostharingen wurde eine Wasserentnahmestelle für die wasserführenden Fahrzeuge eingerichtet. In diesem Abschnitt mussten ca. 500m Schlauchleitung verlegt werden. Im hinteren Abschnitt bekämpften die Feuerwehren des Stadtgebietes Langelsheim das Feuer. Die Feuerwehr Bredelem richtete dafür eine Wasserentnahmestelle für den dortigen Pendelverkehr in ihrer Ortschaft ein. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Brandausbreitung und der dadurch enstehenden Einsturzgefahr des Gebäudes, konnte das Feuer nur von außen sicher bekämpft werden. 

Zur Führungs- und Dokumentationsunterstützung wurde der ELW 2 der Kreisfeuerwehr alarmiert. Die Drohnengruppe der Feuerwehr Liebenburg unterstützte mit Luftbildern die Einsatzleitung.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, konnten erste Einsatzkräfte ausgelöst werden. Am Morgen des 11.06. konnten dann die meisten Feuerwehren die Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehren Liebenburg, Othfresen und Upen blieben für Nachlöscharbeiten vor Ort. Nachmittags wurden sie von den Feuerwehren aus Dörnten und Ostharingen abgelöst. Ein Bagger wurde zum gezielten Abriss des Gebäudes hinzugezogen. Die Feuerwehr löschte dabei die Brandrückstände ab. Gegen 13 Uhr am 12.06. wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Bis dahin tauschten die Feuerwehren ihr Personal in bestimmten Abständen mehrfach selbstständig aus. Im Nachgang schlossen sich bei allen Feuerwehren noch umfangreiche Reinigungsarbeiten an, um die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen

Die Verpflegung der in Spitzenzeiten bis zu 200 Einsatzkräften, welche sich auf ca. 40 Fahrzeuge aufteilten übernahmen Kameraden der Feuerwehr Othfresen. Die Feuerwehr Dörnten bedankt sich an dieser Stelle für die gut geplante und reichhaltige Verpflegung bei diesem mehrtägigen Einsatz.

 

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr Dörnten: ELW 1, LF 8/6, GW-L1

Feuerwehr Liebenburg : LF 20, GW-TH

Feuerwehr Döhren : LF Kat-S, TSF-W, MTW

Feuerwehr Klein Mahner : TSF

Feuerwehr Neuenkirchen : TSF-W

Feuerwehr Ostharingen : TSF, FüKw

Feuerwehr Upen : TLF 16/25, MTW

Gemeindebrandmeister Liebenburg

Feuerwehr Langelsheim : ELW 1, LF 20, LF 10, TLK 23/12, TLF 8/24, MTW

Feuerwehr Bredelem : MLF, MTW

Feuerwehr Lautenthal : TLF 2000

Feuerwehr Wolfshagen : TLF 3000

Feuerwehr Lutter : HLF 10, TLF 16/25, LF Kat-S

Feuerwehr Neuwallmoden : MLF

Kreisbrandmeister : KdoW

FTZ Goslar : ELW 2, AB-Wasser, GW-L 2

Rettungsdienst Goslar : RTW

Polizei Goslar : 2x Streifenwagen

Straßenmeisterei Goslar

 

F.M.

 

 


04.06.2026, Monatsdienst

 

Am vergangenen Donnerstagabend trafen sich die Mitglieder der Einsatz- und Altersabteilung zum Monatsdienst. Kurz nach der Begrüßung durch den Ortsbrandmeister wurde dieser auch schon über das Ortsbrandmeister RIC auf dem DME zu einer Lageerkundung mit unklarer Rauchentwicklung an der Feldscheue im Brüggeweg alarmiert. Schnell stellte sich heraus, dass es dort zu einem Feuer gekommen war und es zwei vermisste Person gibt -darunter ein Kind. Daraufhin wurde das LF 8/6 und der GW-L sowie der Abrollbehälter-Wasser von der Feuerwehrtechnische Zentrale nachalarmiert.

Nach Eintreffen des LFs wurde gleich mit der Personenrettung und der Brandbekämpfung begonnen. Auf Grund der langen Trockenheit und es starken Windes, kam es zu einer weiteren fiktiven Brandstelle an der Scheune, die aber auch schnell gelöscht werden konnte.

Im Nachgang gab es vor Ort noch eine ausführliche Nachbesprechung. Wir bedanken uns bei den Besitzern der Scheune für das Zurverfügungstellen des Übungsobjektes und bei den Mitarbeitern der FTZ, die nach Feierabend mit dem Abrollbehälter-Wasser an der Übung teilnahmen.

 

S.B.


03.06.2026, 16:37 Uhr

Alarmierung B2, Rauchentwicklung ev. Kirche Othfresen

 

Der Sirenenalarm am späten Mittwochnachmittag führte mehrere Feuerwehren aus dem Gemeindegebiet nach Othfresen. Rauchentwicklung an der evangelischen Kirche im Bossenbrink war das Einsatzstichwort. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Dörnten war die Ersterkundung der Feuerwehr Othfresen bereits abgeschlossen. Das Szenario entpuppte sich als Alarmübung, welche von Othfresener Kameraden ausgearbeitet wurde. Durch Bauarbeiten auf dem Kirchendachboden ist es zu einem Feuer gekommen. Aufgrund dessen galten zwei Mitarbeiter der ausführenden Firma als vermisst. Die Rettung einer vermissten Person durch die Fachgruppe Absturzsicherung der Gemeindefeuerwehr bildete den Übungsschwerpunkt. Die Kameraden aus Dörnten unterstützten bei der Rettung, im Innenangriff, der Einsatzleitung und richteten eine Wasserentnahmestelle ein. Ein ausführlicher Bericht ist auf der Homepage der Feuerwehr Othfresen nachzulesen. Die Feuerwehr Dörnten bedankt sich für die Übungsausarbeitung und die freundliche Einladung.

F.M.