03.06.2026, 16:37 Uhr
Alarmierung B2, Rauchentwicklung ev. Kirche Othfresen
Der Sirenenalarm am späten Mittwochnachmittag führte mehrere Feuerwehren aus dem Gemeindegebiet nach Othfresen. Rauchentwicklung an der evangelischen Kirche im Bossenbrink war das
Einsatzstichwort. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Dörnten war die Ersterkundung der Feuerwehr Othfresen bereits abgeschlossen. Das Szenario entpuppte sich als Alarmübung, welche von
Othfresener Kameraden ausgearbeitet wurde. Durch Bauarbeiten auf dem Kirchendachboden ist es zu einem Feuer gekommen. Aufgrund dessen galten zwei Mitarbeiter der ausführenden Firma als vermisst.
Die Rettung einer vermissten Person durch die Fachgruppe Absturzsicherung der Gemeindefeuerwehr bildete den Übungsschwerpunkt. Die Kameraden aus Dörnten unterstützten bei der Rettung, im
Innenangriff, der Einsatzleitung und richteten eine Wasserentnahmestelle ein. Ein ausführlicher Bericht ist auf der Homepage der Feuerwehr Othfresen nachzulesen. Die Feuerwehr Dörnten bedankt
sich für die Übungsausarbeitung und die freundliche Einladung.
F.M.
25.05.2026, Alarmierung – B Wald 1 – Böschungsbrand an Bahnlinie
Am Dienstagnachmittag wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Othfresen per Sirene und digitalem Meldeempfänger zu einem Böschungsbrand an die Bahnlinie zwischen Dörnten und Heißum alarmiert. Beim
Eintreffen der ersten Kräfte am Einsatzort, wurde nicht nur ein Feuer, sondern mehrere kleine Brände lokalisiert. Die Othfresener Kameraden begannen mit der Brandbekämpfung aus Heißum während die
Dörntener Kräfte aus Dörnten heraus agierten. Nach weiterer Erkundung stellte sich heraus, dass es auch beim Bahnabschnitt zwischen Dörnten und Hahndorf zu einer Rauchentwicklung kam. Unser
Gerätewagen übernahm diesen Abschnitt mit Unterstützung des HLFs von Othfresen. Parallel wurde über die Leitstelle die Feuerwehr Hahndorf nachalarmiert. Nach Ablöschen der Brände mit dem
Schnellangriff und Löschrucksäcken konnten wir nach ca. einer Stunde wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Während der gesamten Einsatzdauer war die Bahnstrecke zwischen Goslar und Salzgitter
gesperrt.
M.W.
20.05.2026, Dienst der Gruppe 3
Am vergangenen Mittwoch trafen sich um 19:00 Uhr 13 Kameraden am Gerätehaus zum Übungsdienst der Gruppe 3. Das Thema dieses Dienstabends war „Gefahrgut im Feuerwehreinsatz“.
Nach kurzer Begrüßung haben wir das Thema, welches
wir in den Wintermonaten bereits theoretisch behandelt hatten, noch einmal kurz wiederholt, um jetzt auch den praktischen Teil zu absolvieren.
Dazu ging es dann zu der fiktiven Einsatzlage, welche sich an der Scheune des Brückeweges befand. Dort war ein Fahrzeug, welches mit orangefarbenen Warntafeln
gekennzeichnet war, verunfallt. Schon auf der Anfahrt erkundete der Gruppenführer die Lage und entschied sich, wie bei Gefahrgutlagen üblich mit dem Wind anzufahren. Sofort wurde nach der GAMS-
Regel vorgegangen. Diese sagt aus: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung, Spezialkräfte anfordern. Die großflächige Absperrung wurde mithilfe der Fahrzeuge und
Faltsignalen realisiert, Menschenrettung wurde von Kameraden, welche sich mit der Schutzkleidungsform 2 ausgerüstet hatten, durchgeführt. Parallel dazu wurde eine sogenannte Dekon aufgebaut, wo
gegebenenfalls kontaminierte Opfer oder Feuerwehrangehörige von Gefahrstoffanhaftungen dekontaminiert werden können. Dies wurde später dann auch praktisch geübt. Am Unfallfahrzeug selbst wurden
auslaufende „Gefahrstoffe“ aufgefangen und das weitere Auslaufen eingedämmt. Spezialkräfte wurden bei unserem Übungsdienst nur fiktiv nachgefordert.
Gegen 21:00 Uhr beendeten wir den Dienst mit
gefestigtem Wissen und geschärften Sinnen zum Umgang mit einer Gefahrgutlage und widmeten uns der Nachbesprechung bei leckeren Steaks vom Grill.
J.G.
13.05.2026, Dienst der Gruppe 2
Am Mittwochabend trafen sich 17 Kameraden am Feuerwehrhaus zum Dienst der Gruppe 2.
Für den Dienst ging es in die Kunigunder Straße an die Einmündung zum Rübenschnellweg. Vom Fallmantelhydrant verlegten wir eine Schlauchleitung in die Feldmark, wo
wir als erstes den Aufbau des Faltbehälters mit einem Fassungsvermögen von 5000 Litern übten. Nach dem Aufbau wurde dieser mit etwas mit Wasser befüllt, um auch die Abgabe aus diesem zu
demonstrieren.
Der Behälter dient als Löschwasserpuffer, wenn sich die Löschwasserversorgung als schwierig gestaltet wie zum Beispiel in Waldgebieten oder auf offenen Feldern. Nach
einer kleinen Nachbesprechung vor Ort ging es zurück ins Feuerwehrhaus, wo für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Um 21:30 Uhr war der Dienst beendet.
S.B.
09.05.2026, Kreisorifahrt 2026
Am vergangenen Samstag nahm eine Gruppe an der Kreisorientierungsfahrt in Langelsheim teil.
An insgesamt 10 Stationen galt es, verschiedene Aufgaben zu bewältigen. So mussten zum Beispiel Sandsäcke gefüllt werden, die eine vorgegebene Gewichtsmenge nicht überschreiten durften. An
weiteren Stationen musste u.a. aus offenem Gewässer eine Wasserentnahmestelle aufgebaut werden, um einen Behälter zu füllen. Ebenso wurden Kenntnisse in Knoten und Stiche abgefordert. Beim
Schlauchbootfahren war teils die Geschicklichkeit gefragt, da zwei der vier Personen jeweils zwei gefüllte Wassergläser in der Hand halten mussten, die möglichst ohne Verlust am Ziel ankommen
sollten. Auch die Sinne wurden an einer Station angesprochen - so galt es, Gegenstände mit einem Fernglas zu erkennen und unter Nullsicht verschiedene Dinge zu erriechen, zu schmecken und zu
erfühlen. Auf dem Programm standen noch weitere Spiele, die den Spaß nicht zu kurz kommen ließen. Zum Schluss belegte die Gruppe von 38 Teilnehmergruppen den 1. Platz in der Gesamtwertung.
Wir bedanken uns auch bei dem Stadtverband Langelsheim für die Ausarbeitung dieser Fahrt.
S.B.
07.05.2026, Monatsdienst
Am Donnerstagabend trafen sich die Mitglieder der Einsatz- und Altersabteilung zum Monatsdienst. Dieses Mal stand eine Einsatzübung auf der Agenda. Das Einsatzübungsstichwort lautete "B2Y-Starke
Rauchentwicklung mit Feuer - 1 Person vermisst - Am Süllbach".
An der Übungsstelle angekommen sahen die Kameraden schon Rauch aus dem Dachstuhl des Hauses austreten.
Der Einsatzleiter erkundete das Objekt und befragte zunächst die Hausbesitzer. Ein Angriffstrupp rüstete sich mit Atemschutz aus, parallel wurde die Wasserversorgung aufgebaut. Die Hausbesitzer
teilten mit, dass noch ein befreundeter Handwerker im verrauchten Gebäude im 1.OG sein soll. Somit schickte der Gruppenführer seinen Angriffstrupp unter PA und C-Rohr zur Erkundung ins Wohnhaus.
Da sich dieses Haus im Rohbauzustand befindet, konnte das Erdgeschoss recht schnell erkundet werden. Dabei fiel auf, dass es keinen Aufgang ins 1. OG gibt. Die Kameraden mussten daher eine
2-teillige Steckleiter in Stellung bringen. Im ersten OG fanden die Kameraden den Brandherd und kühlten diesen zunächst ab und suchten die vermisste Person weiter. Zur gleichen Zeit kam ein
zweiter Trupp unter PA hinzu und unterstützte bei der Rettung der vermissten Person und der Brandbekämpfung. Nachdem die Rettung über Steckleiter erfolgt war, wurde der Belüfter in Stellung
gebracht, um das Objekt rauchfrei zu bekommen. Als das Haus frei wieder rauchfrei war, hieß es „Einsatzende zum Abmarsch fertig“. Im Nachgang gab es vor Ort noch eine ausführliche
Nachbesprechung. Wir bedanken uns bei den Hausbesitzern für das Zurverfügungstellen des Übungsobjektes.
Nach der Wiederherstellung der eingesetzten Einsatzmittel ging es im Feuerwehrhaus zur Kameradschaftspflege über. Dabei gab es noch einen besonderen Anlass. Unser Kamerad Michael Manchen wurde
nachträglich im Rahmen des Monatsdienstes für seine 25-jährige aktive Mitgliedschaft geehrt.
P.J.